moria.de Michael's homepage Unser Haus Dach Umbau Teil 1

Hau weg den Dreck!

Davon gab es genug: Verschimmelte Glaswolle, die in Säcke zu packen war. Im Hintergrund sieht man noch die Gipskartonplatten und den Scherz von Dampfsperre, außerdem das Ende der Dämmung. War damals keine Leiter zur Hand, dass nicht das ganze Dach gedämmt wurde?


Und so stapelten sich die ersten Säcke. Ich hatte zum Glück noch keine Ahnung, dass es mal über 200 Stück würden.


Überall stand Zeug, weil nur auf dem Speicher Platz war, aber immerhin: Nun waren die Wände schon bis auf die Ständer weg.


Dinge von einem Ort zum Anderen zu räumen, machte wenig Freude, aber anders ging es nicht, um die Ständer abzubauen.


Als hätte es nie einen Dachausbau gegeben, schaute mich nun der nackte Dachstuhl an, und die Anzahl der Säcke wuchs enorm.


Die Entsorgung war dagegen ganz einfach, nämlich einfach irre teuer. Aber was half es, wenigstens war ich den Dreck nun los. Inzwischen räumte ich auch den Speicher leer, indem ich den Keller bis zur Decke füllte, und so konnte nach intensiven Vorarbeiten die eigentliche Arbeit beginnen.


Zum ersten Mal wurde klar, wie groß der Speicher eigentlich war. Aber bevor etwas am Dach getan werden konnte, forderte die Statik ihren Tribut.


Der Träger unten am Boden lag keineswegs über einer tragenden Wand, sondern knapp daneben, wofür es keinen Grund gab, aber er war eh zu kurz, um die Kraft zu verteilen, und auch falsch eingebaut. Und dass gleich daneben eine absolut nötige Stütze ganz fehlte, wurde auch erst beim Nachrechnen der Statik klar. Zum Glück war das nicht die Wetterseite...

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