Und zwar, bevor es Dich fertig macht, sagt Hornbach. Der Estrich auf
dem Speicher war 15mm bis 50mm dick, mit drei verschiedenen Dämmplatten
unterlegt und darum bereits zigfach gerissen - also eine Woche Urlaub
nehmen, den Estrich brechen und mit Eimern über zwei Treppen raus mit
dem Mist. Alleine ging es kaum voran, darum halfen Alexandra und ihre
Eltern mir zeitweise.
8 Kubikmeter später war klar, dass ein Container nicht reicht, ein Drittel
war noch da. Es kostete mich ein paar Stunden, die Ränder zu brechen
und unter den Rohren zu entfernen, doch der Tag war danach gelaufen;
das Projekt machte mich mehr als fertig.
Trotzdem bestellte ich einen Container für den nächsten Tag und einem
einem riesigen Kraftakt schafften wir es mit mehreren Leuten, den gesamten
Rest hinein zu schaffen. Mein 6. Arbeitstag an diesem Projekt, Schmerzen
überall, aber das Schwein verliert!
Ich füllte noch den Schutt vom Dachumbau rund um das Haus in den Container,
fegte den Speicher, wobei etliche Eimer zusammenkamen, und so wurde der
Container doch noch ganz voll.
Damit hatte ich das Projekt fertig gemacht und nicht das Projekt mich, aber es war knapp. Der Dachumbau war bisher eindeutig das größte, teuerste und anstrengendste Unterfangen. Zwei Wochen später war mein linker Fuß immer noch geschwollen und ich hatte Schmerzen im Mittelfinger der rechten Hand. Wurde ich alt oder hatte ich es schlicht übertrieben? Allerdings hatten wir jetzt, anders als zuvor, keinen Abstellraum mehr.