Meister Röhrich kam mit seinen besten Freunden, alle in roten Kisten
mit der Aufschrift "Hilti", und zeigte unseren Heizungsrohren, wo sie
hingehören. Und weil das ziemlich laut war, und er hier noch vielen
Rohren den Weg weisen sollte, verordneten wir ihm einen Gehörschutz.
Ok, vergessen wir die alte Wasserinstallation. Gusseisen raus, Kunststoff
rein, und das Abflussrohr für Spüle und Spülmaschine machten wir auch
lieber noch mal neu und richtig. Meister Röhrich demonstrierte, wie herrlich
Bauschaum ist und wir fingen gleich an, Strom zu legen und Steckdosen zu
bauen, alles hübsch in getrennten Stromkreisen.
So verlegte man Heizungsrohre richtig!
Eine Küche braucht vor allem Strom und Steckdosen, und weil wir noch
sehr ordentlich arbeiteten, rissen wir sogar die alten Leitungen aus der
Wand. Die alte Doppelsteckdose an dieser Wand wurde durch acht Steckdosen
ersetzt.
Noch mehr Strom und Steckdosen, und schon kamen die ersten Fragen, ob
hier vielleicht der Serverraum entstehen soll? Nein! Eine Küche braucht
das wirklich, und die Dosen unter der Decke sind für Licht. Noch gab
ich mir viel Mühe mit Wandschlitzen, was Hundert Meter später anders
sein würde.
Rein technisch wurde das ja alles schon, aber an der Optik mussten wir noch etwas tun.