moria.de Michael's homepage Unser Haus Küche Umbau Teil 5

Neue Fliesen braucht das Land

Eigentlich konnten wir jetzt fliesen, wenn wir Fliesen gehabt hätten. Hatten wir aber nicht, weil wir nämlich seit Wochen suchten und uns keine gefielen. Das ist das Problem, wenn man weiss, was man will. Schließlich fanden wir doch ein Exemplar, was einsam und verlassen inmitten eines Haufens anderer Fliesen stand, und die Verkäuferin kannte Hersteller und Serie: Treffsicher wählten wir eine recht teure Sorte, die zudem 10 Wochen Lieferzeit hatte.

Aber egal, wir bestellten sie (kleine Küchen sind bei teuren Fliesen wirklich ein Vorteil), und entschlossen uns unterdessen gegen eine ständig offen stehende Küchentür und für einen verbreiterten Durchgang. Also raus mit der Türzarge, bisschen stemmen und die Kanten neu einputzen.


So ziemlich vor 6 Monaten kündigte ich mit Freude meine Wohnung, direkt nach der Ersteigerung des Hauses, um den explodierenden Nebenkosten und dem Gegröhl der Säufers aus der Etage unter mir so früh wie möglich zu entkommen. In 6 Monaten kann man ein Haus doch sicher umbauen, oder nicht? Klar, wenn man keine Extrawünsche hat, schon. Ich hatte jede Menge und musste darum nun auf eine Baustelle umziehen. Kommentar der Spedition: "Ach, nicht fertig? Ja sowas. Machen Sie sich nichts draus, die Leute sind nie zum Einzug fertig."


Als ich aus der Küche in einen anderen Raum umziehen konnte, kam der Fensterbauer und tauschte das Fenster aus, und dann waren auch endlich die Fliesen da. Also, wie fliest man eigentlich?


Man fliest mit einer Wasserwaage, und weitere Zutaten sind Fliesen, Fliesenkleber und Fliesenkreuze. Aber vor allem braucht man eine Wasserwaage. Geduld ist auch nicht schlecht.


Die absolute Premiere, das war das erste bisschen von all den Wohnideen, was so richtig fertig war.


Nachdem der Fliesenspiegel an der Wand fertig war, und wir auch in einigen anderen Räumen renovierfertig waren, holten wir uns einen Maler, um zu renovieren. Das kostete viel Geld, sparte aber ein paar Wochen eigene Arbeit und vor allem sah man mal, wie Profis so arbeiten, und konnte viel lernen. Und da Alexandras Umzug auch bevorstand, tat etwas Eile not, um zu zweit wenigstens eine Küche zu haben. Die Fliesen waren fertig, aber da fehlte noch etwas, wie man sieht.


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