Die Minimalausstattung fing 2004 so an: Ein kleiner Patchschrank, Splitter,
NTBA, Telefonanlage und Telefon. Bisher fand einzig die Telefonleitung
hierher, was sich nach und nach änderte.
Ich füllte die ersten Patchfelder: Zwei zu den Dosen im Haus, eins für
die Verkabelung im Serverraum.
Die Sat-TV-Dosen legte ich auf selbstgebaute Patchfelder aus: Zwei 1HE-Blenden
mit je 8 F-Verbindern. Würde ich es nochmal bauen, würde ich 12 F-Verbinder
pro Blende nehmen.
So sah es längere Zeit aus, aber die Wandinstallation war doch etwas
nervig.
Dann fand ich auf Ebay einen Rackmount-Träger samt Einschub-NTBA, der
Splitter, Modem und NTBA aufnahm (ganz oben im Rack), und den S0-Bus
sowie Ethernet vorne als RJ45-Stecker anbot. Ich kann die Lösung nur
jedem empfehlen.
Eine Verbesserung gab es allerdings noch: Den Telefonanschluss auf eine
LSA-Trennleiste aufzulegen, diese gut zu erden und von Dehn einen
Überspannungsschutz aufzustecken.
Dachte ich! Nachdem die ersten drei Schutzmodule kaputt waren und
ich zwei neue NTBAs hatte, war klar: Das langt nicht. Also nochmal
Geld ausgeben und die Vollversion ordern. Es nervte, immer die
ganze Einheit aus dem Rack zu entfernen, darum verlegte ich die
Trennleiste nach vorne.
Ich hätte nicht gedacht, dass 7 HE so schnell voll werden. Die Anzahl an Dosen erschien anfänglich übertrieben, hat sich aber als sinnvoll herausgestellt. Inzwischen hat jedes Telefon seinen Platz, anfänglich zogen sie ein paar Mal um. Mit Cisco-Terminaladaptern war es auch ganz einfach, eine Digitalkamera in einer Ecke unauffällig seriell als Webcam anzuschliessen, und mit einem Server im Keller zu verbinden. Und irgendwann kriegen wir sicher noch ein Internetradiogerät - im Bad ist auch eine Netzwerkdose. :)