moria.de Michael's homepage Unser Haus Treppenhaus Umbau Teil 10

Hoch oben

Nun, wo die neue Treppe gebaut und die alte Treppe entfernt war, ließ es sich oben viel bequemer arbeiten. Als erstes verkleidete ich die Pfette mit OSB-Platten und schaffte so eine einwandfrei waagerechte Unterkante.


Dann glich ich den abfallenden Boden aus. Der erste Versuch klappte nicht, weil die Masse riss und sich abhob. Beim zweiten Versuch grundierte ich den Boden besser und legte Putzarmierung ein. Es gab trotzdem noch minimale Risse, aber eine feste Verbindung mit dem Untergrund - nur war der Boden immer noch schief. Schließlich wechselte ich die Marke und glich nochmal aus. Perfekt!


Es war nicht leicht, einen Schiebetürbeschlag für Glastüren zu finden, der Fangstopper bot, problemlos unter der Decke zu montieren und dabei nicht zu teuer war. Die Montage war dagegen ein Kinderspiel.


Die Gaube war mit drei Fenstern schön hell, und damit besonders das Abendlicht auch in den Speicher fallen konnte, baute ich zusätzlich zur geplanten Glasschiebetür in die gleiche Wand noch eine Öffnung für ein Innenfenster und verkleidete alles rechtwinklig mit OSB-Platten.


Mit der Zeit gewöhnte ich mich an den rostigen Träger. Nun, wo ein Teil unter Trockenestrich verschwinden sollte, war es an der Zeit, ihn zu entrosten und dann zu streichen. Weiss seidenmatt statt schwarzbraun rostig, das war sehr ungewohnt.


Danach kam etwas für mich völlig Neues: Trockenestrich. Wirklich eine tolle Lösung von Fermacell, weil er sich leicht und schnell verarbeiten lässt. Die zwei Höhenniveaus erlauben später, die massiven Randsteine der Galerie und die Austrittsstufe der Treppe präsize zu verkleben und eine einheitliche Oberfläche zu den dünneren Fliesen daneben zu bekommen.


Die Decke sollte zum Sichtdachstuhl passen, darum verkleidete ich sie mit Fasebrettern.


Weiss gewachst und mit Ziersparren wurden Gaube und Dachstuhl eine Einheit.


Nun sahen allerdings die Wände gräßlich aus, darum verkleidete ich sie mit Fermacellplatten, spachtelte alles und machte den Voranstrich. Rohbau adieu!


Wenn die Farbe schon mal offen ist, so dachte ich mir, spachtele und streiche ich auch schnell noch den Rest. So sah die Sache schon wesentlich ordentlicher aus.


Und weil es so nett war, bestellte ich auch gleich Fensterbänke und baute sie ein. Ein Novum für den Keller!


Das konnte man vorerst so lassen, nur wie sollte der Boden werden? Laut Konzept schlicht, aber elegant, aus Naturstein. Andere Projekte gingen vor und darum hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Ich grübelte lange über das Verlegemuster und die Farbe: Wie sehen schön gepflasterte Wege eigentlich aus? Schließlich kam ich zu einer Vorstellung.

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