moria.de Michael's homepage Unser Haus Treppenhaus Umbau Teil 5

Ein warmes Treppenhaus

Der Winter war vorbei, der Frühling gekommen, und ich beschloss, dass es ab nun warm genug bleiben würde, um das Loch zum Dach wieder zu öffnen und die Arbeit an der Dämmung zu beginnen.


Tja, wie dämmte man die Gaube nun eigentlich? Ursprünglich war mal die minimale, nach EnEV geforderte Dämmung vorgesehen, die mit Mineralwolle realisiert werden sollte. Ich hasse Mineralwolle aus verschiedenen Gründen und entschied mich für PU-Platten, die zudem in der vorgesehenen Stärke einen besseren Dämmwert boten. Und so fing ich an.


Aufgrund der Höhe war der Abschnitt zwischen Gaubendecke und Dach richtig schwierig. Aber schliesslich war auch das geschafft. Ich legte ein paar Matten Mineralwolle lose in den Zwischenraum, um keine Regentrommel zu bauen - funktionierte super.


Nach der Dämmung kam die Dampfsperre. Alles wurde sorgfältig verklebt, untereinander und mit den angrenzenden Bauteilen, und hin und wieder auch mit den Fingern. So langsam ahnte ich, warum viele Leute Dachgauben nur lieblos gegen Wärmeverlust schützten: Es war eine Riesenarbeit.


Wie immer: Die optische Verbesserung kam erst zum Schluss. Ich beplankte alles mit OSB-Platten und vergass nicht, in die Mitte des Treppenhauses eine Leitung für einen Rauchmelder zu legen.


Die Fensterwand wurde zusätzlich mit Gipsfaserplatten beplankt, um die Flucht zur Flurwand darunter zu schaffen.


Fertig: Nun war ein Treppenbauer gefragt. Ich freute mich schon auf den Tag, wo die alte Ausziehleiter abgebaut werden konnte.


So sah es von unten aus: Das alte Treppengeländer, alte Tapetenreste und ein riesiges Loch.


Die letzte Chance, bevor eine Treppe den Weg versperrt, noch ein paar Leitungen vom Keller zum Speicher zu verlegen: Ich stemmte einen Schlitz, saute mal wieder das ganze Treppenhaus ein, und legte diverse Leitungen und für alle Fälle auch noch ein Leerrohr.


Damit war alles für den Treppenbauer bereit.


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