moria.de Michael's home page Unser Haus Umbau 2005

Der Umbau 2005

Über Weihnachten und Silvester erholten wir uns vor allem, und im Januar kamen wir irgendwie erst zu nichts. Dann kam noch eine Magen-Darm-Infektion dazu und so ging die Zeit voran. Aber schließlich fingen wir doch wieder an, weiter zu bauen. 2005 nahm mich die Firma enorm in Beschlag, so dass die Arbeit im Haus nicht besonders gut voran ging.

Januar

Ich arbeitete im Esszimmer, einem bisher eher vernachlässigten Ort. Die Trennwand zum Flur wurde entfernt, die Klingel verlegt und die Tapete kam auch weg. Lichtschalter wurden auch verlegt und das einzige Leerrohr im Haus bekam eine Leitung, um die neue Heizungssteuerung im Esszimmer zu montieren. Ich vergoss diverse Deckendurchbrüche für Rohre und baute im Serverraum weiter. Kevin hing im Esszimmer noch einen Heizkörper auf und die Küche bekam einen Kleinwasserspeicher und damit endlich warmes Wasser.

Februar

Der Maler versetzte uns, so tapezierten wir den Windfang selbst. Ich spachtelte das Esszimmer, da tauchte der Maler auf, um nicht ganz arbeitslos zu werden, und tapezierte und strich Flur und Esszimmer. Im Serverraum ging es auch voran: Ich baute die Netzwerkverkabelung und den Potentialausgleich, grundierte, strich, und räumte auf.

März

Als ich mich der letzten Wand im Serverraum widmete, fiel auf, dass der Putz dort teilweise nicht mehr fest war. So stemmte ich ihn weg, grundierte die Wand, und verputzte sie neu, wo es nötig war. Nach der Installation der neuen Beleuchtung war alles schon viel besser. Ich verputzte das Fallrohr in der Waschküche. Unsere Heizung ärgerte uns, weil der Wärmetauscher total zu war, und es dauerte ein paar Tage, bis das Problem endgültig gelöst werden konnte. Ich begann, im neuen WC Fliesen wegzustemmen.

April

Ich stemmte im WC weiter Fliesen weg und der zweite Bohrhammer ging kaputt. Alexandra kaufte einen Neuen, dieses Mal ein Qualitätsgerät. Ich entfernte die restlichen Fliesen und legte Strom.

Mai

Ich begann, die Türzargen abzuschleifen, eine Arbeit, die mich noch sehr lange begleiten sollte. Kevin erneuerte das Fallrohr im WC, legte Wasser und montierte das Vorwandmodul für das WC. Ich verputzte alles und begann, während der Putz trocknete, mit den Wänden in der Waschküche. Nach dem ersten Anstrich kam die Farbe samt Untergrund herunter. Mist, nochmal. Die Waschküche bekam auch eine Feuchtraumleuchte und wurde damit schön hell. Gegen Ende des Monats begann ich mit der Trockenbauarbeit im neuen WC.

Juni

Ich strich die Waschküche und dieses Mal hielt alles. Im neuen WC baute ich weiter an der Vorwand. Die Abzugshaube für die Küche wurde endlich geliefert. Die Montage war nicht leicht, lohnte sich aber sehr. Nach den letzten Putzarbeiten im neuen WC begann ich, im Bad Fliesen wegzustemmen, Strom zu legen und die erste Wand schon wieder zu verputzen. Ein Kollege baute unsere Stromverteilung um. Fertig beschriftet war sie vorzeigbar.

Juli

Ich legte im Bad Strom fertig und stemmte weiter Quadratmeter für Quadratmeter Fliesen weg und verputzte die Wände danach. Der Fensterbauer tauschte die Fenster in Bad und WC aus. Wir bekamen das neue Aquarium und nahmen es in Betrieb. Auch diesen Monat schaffte ich ein paar Türzargen abzuschleifen. Und schließlich entfernte ich das letzte Waschbecken im Bad - es war den letzten Fliesen im Weg.

August

Kaum zu glauben, aber ich stemmte die letzten Fliesen im Bad weg. Der Bauschutt füllte inzwischen die halbe Garage, darum entsorgten wir 8 Kubikmeter davon, um wieder treten zu können. Ich kratzte die Farbe von der Baddecke ab und legte weiter Strom.

September

Ich baute die Spülmaschine in der Küche ein und schloss sie an. Die letzten Deckendurchbrüche in Bad und WC wurden vergossen, die letzten Stromleitungen gelegt und Dosen angeschlossen und die letzte Wand verputzt. Das Ständerwerk im WC baute ich ebenfalls fertig. Es wurde langsam Herbst - dieses Jahr würden das neue Bad und WC wohl nicht fertig.

Oktober

Diverse Kleinarbeiten im Bad hielten endlos auf, und dann ging auch noch die Flurbeleuchtung kaputt, weil die kleinen Halogentrafos in Wahrheit mit ihrer spezifizierten Last überfordert sind: Neu bauen. Wir ölten die Arbeitsplatten in der Küche, Alexandras Vater montierte die Möbeltür an den Kühlschrank, wir räumten das ganze Haus mal gründlich auf und es wurde wieder etwas wohnlicher. Leider fand sich im Keller eine nasse Stelle an der Wand - Rohrbruch?

November

Der vermeintliche Rohrbruch war keiner, denn ein Abflussrohr auf dem Speicher steckte nicht ganz in seiner Muffe. Wir entsorgten mal wieder 8 Kubikmeter Schutt, um die Garage frei zu bekommen. Kevin legte in Bad und WC die Heizungsrohre. Der Serverraum sollte gefliest werden, statt PVC zu bekommen, wie ursprünglich geplant, und dafür war er nicht eben genug. So stemmte ich Abend für Abend, benutzte Nivelliermasse, schliff, und fluchte sehr über den Boden und die ständigen Bereitschaftseinsätze, die mich nicht bauen ließen.

Dezember

Ich beplankte im WC einen Teil des Ständerwerks und stemmte im Serverraum weiter, nivellierte den Boden und fragte mich, ob es je reichen würde. Hätten wir bloß die Tür höher eingebaut. Und das war es für 2005: Erst war vor Bereitschaftsarbeit nicht mehr an Bauen zu denken, dann wurde ich für ein paar Tage sehr krank und danach beschlossen wir, es für das Jahr gut sein zu lassen.