moria.de Michael's home page Unser Haus Umbau 2013

Der Umbau 2013

Auch dieses Jahr hatte ich keine Lust auf eine Baupause, denn das Ende war absehbar.

Januar

Ich bekam die ersten Stuckprofile für den Eingang der Lounge und montierte sie gleich: 100% Präzisionsarbeit, alles passte perfekt. Die Treppenbeleuchtung wurde von Halogen auf LED umgebaut: Gleiche Helligkeit für 20% des Strombedarfs. Der Liefertermin der Fliesen wurde ohne Mitteilung nicht eingehalten und die Lieferung selbst entgegen der Absprache nicht avisiert: Bei Baustoffen leider eher Normalfall als Ausnahme. Ende des Monats begann ich mit dem Boden in der Lounge.

Februar

Ich flieste die Lounge. Erstaunlicherweise war die Standzeit der neuen Trennscheibe kleiner als die der alten Scheiben von Praktiker, nur hatte Praktiker keine Scheiben mehr für die Fliesenschneider, die vor wenigen Jahren verkauft wurden. Die restlichen Stuckteile wurden montiert und auch diese passten perfekt.

März

Das Fliesen der Lounge nahm scheinbar kein Ende und der Berg Schnittabfall wurde immer größer. Kein Wunder, brauchte doch alleine die Kompassrose 48 Teile. Das Verfugen und die Wandverkleidung aus Schiefer gingen schon deutlich schneller und zum Ende des Monats begann die normale Revonierung.

April

Der Monat begann mit Winter ohne Ende, aber der Frühling setzte sich irgendwann für eine gute Woche durch. Die Renovierung der Lounge lief gut und die ersten Meter Sockelfliesen vermittelten den Eindruck, dass es bald geschafft wäre. Alles zu spachteln und zu streichen war viel Arbeit, aber mal was Anderes. Zum Ende des Monats war es fast geschafft.

Mai

Ich strich die Decke zum zweiten Mal und die Lounge war fertig. Ein paar wenige Tage gutes Wetter erlaubten, mal wieder ein Stück Kiesbeet zu sanieren. Der Kies reichte sehr tief, so dass ich gleich weiter grub und den Sockel dämmte. Direkt danach regnete es mit kurzen Unterbrechungen für den Rest des Monats, so dass draußen nichts mehr zu machen war.

Juni

Der Frühling war endlich da! 15 Grad Tageshöchsttemperatur kamen uns vor wie Sommer. Ich machte die Restarbeiten am sanierten Stück des Kiesbeets und baute die Garderobenbeleuchtung. Nebenbei dämmte ich im Bereich des nächsten Kiesbeets den Sockel. Ende des Monats schloss ich im Eingang die Fliesenarbeiten ab.

Juli

Ich begann mit dem Bau der Bank in der Garderobe. Das gute Wetter legte Gartenarbeit nahe.

August

Die Bank in der Garderobe wurde fertig und ich dämmte außen weiter Teile des Sockels und verputzte sie neu. Der Herbst stand vor der Tür, darum begann ich mit dem Bau des Holztrockners und betonierte die ersten beiden Fundamente.

September

Ich betonierte die beiden letzten Fundamente, der Urlaub war zu Ende und nicht mehr enden wollender Regen setzte ein. Bei leichtem Regen schnitt ich abends Holz für den Boden den Trockners zu, um es drinnen zu streichen. Zum Ende des Monats hörte der Regen auf und ich nutzte die kurze Zeit zwischen Feierabend und Dunkelheit, um weiter am Trockner zu arbeiten.

Oktober

Dank wunderbar sonnigem Herbstwetter kam ich mit dem Trockner gut voran, obwohl mich abends eine Spinne beim Schneiden der Hecke biss.

November

Der Spiegel und das Material für die Wandpanele der Garderobe wurden geliefert und ich begann mit dem Zusammenbau. Das Garagentor wollte nicht mehr schließen und nachdem der Fachbetrieb, wo wir es kauften, nach über zwei Monaten immer noch keinen Termin zur Reparatur machen wollte, reparierte ich es selbst. Dabei fand ich heraus, dass zum Tor Werkzeug zur Einstellung der Federn sowie eine Montageanleitung gehören, was uns beides vorenthalten wurde. Der Holztrockner bekam das Fenster, was mehr Arbeit als gedacht wurde, und wurde fertig verkleidet.

Dezember

Das Jahr war bald um und eigentlich sollte das Erdgeschoss dieses Jahr fertig werden. Dem stand aber noch das Treppenhaus im Wege, also nahm ich den restlichen Urlaub zum Jahresende, bestellte einen Container für Bauschutt sowie eine große Palette Baustoffe und machte mich an die Arbeit, den alten in Mörtel gelegten Marmor zu entfernen und einen neuen Boden einzubauen. Die bestellten Fliesenmuster wurden entgegen allen angegebenen Lieferzeiten nicht geliefert - im Fliesengeschäft für mich inzwischen nicht mehr überraschend. Dafür baute der Steinmetz schon den neuen Belag der Kellertreppe ein.