moria.de Michael's home page Unser Haus Umbau 2014

Der Umbau 2014

Sagte ich letztes Jahr, das Ende wäre absehbar? Das war es, nur nicht so nah, wie ich es gerne gehabt hätte. Dennoch, das Erdgeschoss war fast fertig, also ging es ohne Baupause weiter.

Januar

Ein Raumthermostat ging kaputt, also tauschte ich gleich beide aus und staunte nicht schlecht zu erfahren, dass das alte Thermostat 8W brauchte. Außerdem tauschte ich die Telefonanlage aus: 34W rund um die Uhr gespart. Ich bestellte Fliesen für das Treppenhaus und putzte die neuen Stufen bei. Das Haus bekam eine neue Hausnummer, um das fiese alte Ding loszuwerden. Auf dem Speicher baute ich Türen für die Abstellräume und den Heizungsraum ein. Kaum hatte er eine Tür, war es drinnen fies warm. Offenbar war die Rohrdämmung noch nicht so gut, wie sie sein sollte. Der Steinmetz belegte die Treppe zum Speicher mit Stufen, aber bei zwei Stufen wurde der Kleber in der Armierung nicht hart und lief heraus. Dafür liess er den Termin für Restarbeiten ohne Mitteilung platzen - typisch Handwerker, so etwas waren wir inzwischen schon gewohnt. Nachdem die Verklebung einer Stufe riss, wurden die zwei Stufen ausgetauscht. So wurde der Auftrag schliesslich fertiggestellt.

Februar

Ich flieste das Treppenhaus im Erdgeschoss und Obergeschoss. Die im September letzten Jahres bestellten Sessel für die Lounge wurden geliefert und man saß fantastisch gut darin. Nun waren nur noch zwei Türen aufzuarbeiten, also begann ich mit der ersten Tür.

März

Fantastisch gutes Frühlingswetter erlaubte den Holztrockner endlich bis auf die Eindeckung des Dachs fertig zu bauen. Mitte des Monats machte ich mit der Außenbeleuchtung weiter und baute Spots in den Torsturz der Garage ein. Ich wurde mit der vorletzten Tür fertig, sanierte die Zarge der letzten Tür und begann mit der Renovierung des Treppenhauses. Abgesehen von der Tür und ein paar kleinen Restarbeiten war das Erdgeschoss damit innen fertig!

April

Ich wurde mit der letzten Tür im Erdgeschoss fertig und dämmte zwei Rollokästen, wobei in einem zu meiner Überraschung nicht mal die üblichen 10 mm Styropor vorhanden waren. Im Treppenhaus dämmte ich den Kellerboden mit Glasschaumplatten und spachtelte sie anschließend ab, wobei die dämmende Wirkung direkt gut zu merken war.

Mai

Es regnete nur noch, darum baute ich innen weiter. Im Treppenhaus fehlte seit Jahren die Verkleidung um eine Wandnische herum, also kaufte ich bruchrauhe Natursteine und verbrachte mal wieder ein paar Stunden an der Schneidemaschine. Damit war das Erdgeschoss fertig! Ende des Monats gab es noch ein paar schöne Tage und ich sanierte die ersten beiden Stufen der Garagentreppe.

Juni

Ich nutzte das gute Wetter und machte hinter dem Haus die Sockeldämmung fertig, um danach den Lichtschacht zu kürzen, der fast 40 cm aus dem Erdreich ragte. Im Treppenhaus legte ich im Keller Estrich. Die Garagentreppe bekam zwei weitere Stufen.

Juli

Ich entfernte den weitgehend losen Sockelputz auf der Rückseite des Hauses, bevor es nur noch regnete. Bei Dauerregen schliff ich den neuen Estrich im Keller an, grundierte ihn und legte die ersten Fliesen. Immer, wenn der Regen ein paar Tage aufhörte, bekam die Garagentreppe wieder neue Stufen.

August

Trotz viel Regen kam ich mit der Garagentreppe weiter. Innen renovierte ich unter der Kellertreppe. Dabei fand ich die zugemauerte Revisionsöffnung eines Fallrohrs und baute eine Klappe ein. Die Lichtschächte hinter dem Haus bekamen endlich das Loch für den Bodenablauf, damit nicht nach jedem Regen tagelang Wasser darin stand. In drei weitgehend trockenen Tagen legte ich die Schächte von außen frei, verputzte sie innen neu und strich sie außen mit Bitumen, damit die Mauer in Zukunft trocken blieb.

September

Ich baute die letzten Stufen der Treppe samt Frostschürze und verputzte den Sockel hinter dem Haus. Der Holztrockner bekam sein Dach und die Hecke wurde geschnitten. Im Keller begann ich mit der neuen Wand unter der Treppe.

Oktober

Ein langes Wochenende mit perfektem Sommerwetter! Ich stellte Abflussroste für die Lichtschächte her und genoß das Geschenk des Himmels. Danach setzte langsam der Herbst ein und ich renovierte das Treppenhaus im Keller weiter. Dann setzte mich eine üble Grippe eineinhalb Wochen außer Gefecht.

November

Verschiedene Reparaturen hielten mich erst vom Treppenhaus ab, aber dann ging es schließlich weiter. Ich flieste im Keller den Boden fertig, belegte die Böden der Wandnischen im Erdgeschoß auch gleich, und imprägnierte alle Flächen. Der Garten wurde winterfertig gemacht und der Holztrockner erhielt noch ein paar Türanschläge. Die letzte Kellertür wurde saniert.

Dezember

Endlich Weihnachtsurlaub! Ich nutzte das Tageslicht und klebte die letzten Riemchen an der Garagentreppe, die damit fertig war. Im Keller baute ich die neue Beleuchtung des Treppenhauses und renovierte das Treppenhaus danach: Auch fertig! Wie jedes Jahr im Dezember baute ich weiter an den Abstellräumen auf dem Speicher. Erst schliff und strich ich den Dachstuhl in einem Raum und verarbeitete danach die Reste Trockenestrich, die vom Treppenhaus übrig blieben, damit er auch einen Boden bekam. Kurz vor Jahreswechsel begannen wir mit der Renovierung eines Raums, was nach 10 Jahren mal nötig wurde.