moria.de Michael's home page Unser Haus Umbau 2016

Der Umbau 2016

Projekte anfangen ist eine Sache, aber Projekte zu vollenden eine Andere.

Januar

Sockelfliesen brauchen unten Silikon und oben zumeist Acryl. Beides fehlte in der Lounge noch. Wenn sich der Estrich setzen wollte, so hatte er das bisher mit Sicherheit getan, also begann ich mit Silikon und Acryl. Im Treppenhaus fehlte unter der Treppe seit Jahren eine Lampe, darum legte ich Strom und fertigte aus Lochblech ein Gehäuse für den LED-Trafo an. Auf dem Speicher arbeitete ich weiter am Abstellraum und begann die Wand zu spachteln.

Februar

Nachdem die Wand renoviert war, legte ich im Abstellraum Laminat.

März

Um den Laminatboden abzuschließen, brauchte es noch etwas Trockenbau neben der Tür samt Renovierung. Danach begann das große Aufräumen.

April

Der Frühling begann und ich legte den letzten Lichtschacht trocken, was trotz regelmäßigem Regen gelang. Das Aufräumen hielt mich weiter beschäftigt und ich erledigte diverse Restarbeiten, wie Silikonfugen.

Mai

Bei gelegentlich besserem Wetter setzte ich die Arbeit am Sockel fort und verputzte den letzten Lichtschacht, der mittlerweile schön trocken war. Danach begann ich mit der Trennung von Erde und Kies im letzten Kiesbeet. Nach gut 10 Jahren war der Briefkasten fast durchgerostet, also betonierte ich einen freistehenden Kasten aus Edelstahl ein. Außerdem stellte ich die Verkabelung für das 1-wire Netzwerk fertig.

Juni

Juni bedeutete vor allem mal wieder Regensommer ohne Ende. In den wenigen, kurzen Pausen arbeitete ich weiter am letzten Kiesbeet. Wie sich bei regelmäßigem Starkregen zeigte, waren die großzügig dimensionierten Abläufe der Lichtschächte ausgesprochen sinnvoll.

Juli

Der Regen hörte einfach nicht auf und so gab es kaum Fortschritt. Gegen Ende des Monats wurde es schwül und heiss, aber gelegentlich konnte ich weiter am Kiesbeet arbeiten, grub endlose Mengen Müll aus und trennte Erde und Kies. Stück für Stück näherte sich die lange Seite des Hauses dem Ende.

August

Offenbar gab es an der Ecke eine Müllgrube. Ich siebte große Mengen Scherben und Splitter von Glas, Keramik und Kunststoff, Folie, Batterien, alte Nägel und Schrauben sowie Bauschutt aus, dichtete die Wand neu ab, dämmte sie und stellte ein neues Kiesbeet bis zum Ende der langen Wand her. Das Fallrohr der Regenrinne war in der Erde defekt, weil es schief war und beim Bau das eingesetzte Gussrohr so weit gezogen wurde, bis die Muffe des Fallrohrs brach. Das bemerkten die Handwerker 1970 und dichteten die Muffe mit einer Tüte ab. Ich baute alles aus und setzte eine neue Muffe ein.

September

Ich beendete die Arbeit am Sockel und Kiesbeet auf dieser Seite mit der Erkenntnis, dass gestrichener Gipsputz im regengeschützten Außenbereich 40 Jahre halten kann. Sicher, er war mürbe, aber noch nicht ganz fertig. Handwerker! Der letzte Lichtschacht bekam seinen neuen Ablauf und ich begann, die Randsteine am Eingang zu setzen.

Oktober

Ich verputzte die Wangen der Eingangstreppe und setzte die letzten Randsteine am Eingang. Unter der Treppe brachte ich Folie und Kies aus, um ein beliebtes öffentliches Katzenklo zu schließen.

November

Im Keller ging das Aufräumen für dieses Jahr in die letzte Runde, gefolgt von einer Grundreinigung. Geschafft!

Dezember

Das 1-wire Netz machte immer wieder mal Probleme. Wie sich zeigte, lag es am Busmaster. Mit einem besseren Interface gab es keinerlei Fehler mehr.

Ende des Jahres war mir nach einer Baupause. Es wurde kalt und die Sockeldämmung machte sich positiv bemerkbar - eine gute Zeit, um mal wieder was Anderes zu machen.